
Lettering
Schrift mit Wirkung
Grafik
Schrift im Kontext
Schriftkunst
Schrift tanzen lassen
Samuele Taghizadegan
Musiker
James Schneider
General Manager Hotel ibis Styles Bern City

Die vier Phasen eines Projekts

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Lohnt sich ein Auftrag bei dir? Kann ich mir das leisten?
Definitiv. Ein Auftrag bei mir lohnt sich immer für dich, du bekommst etwas für dein Geld und meine Ergebnisse sind gehaltvoll, originell und schaffen langfristigen Mehrwert. Ich habe dazu einen sehr fairen Stundenlohn und arbeite effizient. Nachdem du eine Aufragsanfrage eingereicht hast, schicke ich dir eine übersichtliche Offerte damit du eine klare Entscheidung treffen kannst.
Wie funktioniert das genau mit der Auftragsanfrage?
Die Anfrage ist ein einfach verständliches Online-Formular mit den wichtigsten Punkten zu deinem Projekt und deinen Vorstellungen. Du kannst mir z. B. schon fixe Inhalte angeben wie Ort und Datum eines Flyers oder den Umfang und das Budget des Projekts. Das spart uns beiden von Anfang an Zeit und hilft mir, einen Überblick zu bekommen. Du kannst nur die Punkte ausfüllen, die du für nötig hältst und die Anfrage ist völlig unverbindlich, du kannst dich also auch noch nach der Einreichung der Anfrage umentscheiden oder den Umfang ändern. Erst bei der Unterzeichnung der nachfolgenden Offerte beginnt eine verbindliche Zusammenarbeit.
Was ist deine Haltung zu KI?
Ich bin generell auf der skeptischen Seite, bin aber offen für KI als nützliches Werkzeug. Die KI sollte im kreativen Bereich nie als Ersatz für kreative Tätigkeiten genutzt werden sondern als Unterstützung im Prozess und um repetitive, nicht inhaltsrelevante Arbeiten erleichtern. Ich nutze beispielsweise so gut wie nie ChatGPT. Nicht aus Prinzip, sondern weil ich Infos und Antworten viel lieber aus direkter Quelle beziehe und damit auch die Menschen dahinter unterstütze und wertschätze. Man landet an spannenden Orten im Internet wenn man sich ab und zu auf Umwege einlässt.
Sinnvolle Aufgaben für KI im grafischen Prozess:
- Niedrig aufgelöste Bilder hochskalieren (unterschiedlich gute Ergebnisse).
- Einige Adobe-Funktionien beinhalten schon nativ KI, wie z. B. die ‹Inhaltsbasierte Füllung›. Nur bei Hintergründen und nicht kontextverändernden Elementen anwenden. Also z. B. keine Gesichter verändern.
- Gut gemachte Tools als Inspiration wie z. B. https://tool.eternalresearch.com
Interessanterweise ist KI noch ziemlich schlecht in allem, was mit Gestaltung von und mit Schrift zu tun hat, also Schriftdesign, Typografie, Lettering und Kalligrafie. Ich denke das hängt damit zusammen, dass Lesen und Schreiben sehr menschliche Tätigkeiten sind. Schrift wird vom Auge gelesen und muss sich der Wahrnehmung dessen anpassen. So muss z.B. in der Schriftgestaltung bewusst optischen Täuschungen entgegengewrikt werden. Dazu kommt eine gewisse Willkürlichkeit in der Erscheinung der Schriftformen wie wir sie heute kennen; Der Buchstabe ‹A› sieht so aus, weil er einer bildlichen Darstellung eines Stierkopfes entstammt und danach eine eher zufällige Formentwicklung über mehrere Jahrhunderte durchgemacht hat. Und nicht zuletzt ist Schrift sehr von Kontext und Umgebung abhängig. Alle diese Elemente machen es der KI schwer, gute Schrift zu generieren oder imitieren.
Was ist der Unterschied zwischen Lettering und Kalligrafie?
Beim Lettering werden die Buchstaben gezeichnet und während des Schreibvorgangs geformt und verändert, z. B. mit einem 3D-Effekt versehen. Bei der Kalligrafie geht es darum, die Buchstaben in einzelnen Strichen (nach unten, diagonal usw.) in einem Schwung zu schreiben. Beispiel unten: Links Lettering und rechts Kalligrafie.

















